Dt. Erstausgabe 1950, Lambert Schneider, Heidelberg
Haus Prinsengracht Nr. 263 in Amsterdam: Im Hinterhaus schrieb Anne Frank ihr Tagebuch.
Nach der Verhaftung der Familie Frank nahm deren
Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es so vor dem Zugriff der
Gestapo. Das Tagebuch übergab sie nach dem Krieg an Annes Vater
Otto Heinrich Frank, der als einziger seiner Familie den Krieg und
Holocaust überlebt hatte. Dieser veröffentlichte die Aufzeichnungen, die schon in den 1950ern zum meistverkauften Taschenbuch und meistaufgeführten Bühnenstück in der Bundesrepublik Deutschland wurden.
[1] Sie wurden in 70 Sprachen übersetzt
[2] und machten die Autorin zu einem der bekanntesten Opfer des Holocausts. 2009 wurde das Tagebuch von der
UNESCO in das
Weltdokumentenerbeaufgenommen.
[3] Es wurde mehrfach
verfilmt.